Text &Fotos von Markus H.
Die geplante Tour war eine Tagestour von Bahnhof zu Bahnhof. Los ging es in Meschede wo ich und Maria die anderen Mitwandernden in Empfang nahmen. Nach kurzem Provianteinkauf musste der erste und eigentlich auch einzige Anstieg der Tour bewältigt werden. Wir wanderten aus dem Ort heraus, immer aufwärts zur Höhe des Stimm-Stamms.
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| Der Stimm-Stamm |
Der Weg war nach kurzem heftigerem Anstieg dann gut
ausgebaut und verlief in leichten Serpentinen, was den Anstieg erträglich
machte. Kurz vor der Höhe änderte sich der Weg und es verlief steiler durch
dichten Wald. Dank der hohen
Luftfeuchtigkeit und des warmen Wetters kamen wir alle gut ins Schwitzen und
beschlossen an einer Schutzhütte auf der Höhe des Stimm-Stamms eine Verschnauf-
und Essenspause einzulegen.
Vorbei an dem Fernsehturm erreichten wir den Plackweg,
den Höhenweg des Stimm-Stamms der zu unserem Leidwesen auf längerer Strecke
asphaltiert war, die ganze Zeit aber landschaftlich reizvoll durch den Wald
führte. Lediglich ab und zu wurde er von der ein oder anderen Lichtung
unterbrochen. Nach der guten Hälfte
unserer Tagestourstrecke von 22km kreuzten wir eine Landstraße die von Freienohl
nach Hirschberg verläuft.
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| Blutblasen on Tour |
An dieser existiert ein großer Wanderparkplatz mit
Bänken und Tischen. Nach kurzer Rast tauchte meine Mutter mit gekühlten
Getränken (Wasser, Cola, Bier, Radler) und etwas mediterranem Fingerfood, sowie
Kuchen zum Nachtisch auf. So gestärkt aber auch träge geworden wanderten wir
weiter durch den kleinen Ort Lattenberg.
Da wir alle noch recht frisch waren beschlossen wir
einen kurzen Abstecher zu der Jungfernbuche zu wagen, die in meiner und Tobis
Karte jeweils als Naturdenkmal eingezeichnet war. Sie erwies sich als
abgestorbene fast 300 Jahre alte Buche. An sich nicht so spektakulär. Der kleine
Weg dorthin verlief allerdings reizvoll durch den dichten Wald und der Rückweg
auf der letzten Strecke Plackweg war ebenfalls wunderschön.
Im Gegensatz zum vorderen Abschnitt ist dieser Teil des
Höhenwegs nämlich weder geschottert noch geteert, sondern verläuft durch die
Bäume hindurch auf teilweise begrüntem Grasboden und teilweise echtem
Waldboden.
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| Unser Weg |
Nach kurzer Unsicherheit ob des richtigen Wegs fanden
wir doch kurz darauf den steilen und steinigen Abstieg nach Oeventrop. Im Ort
angekommen wurde als erstes die örtliche Eisdiele gestürmt und passend kamen wir
am Bahnhof an um die Essener in ihren Zug Richtung Hagen zu setzen.
Die Tour war wirklich schön, das Wetter war erstaunlich
gut, nachdem es den vorherigen Tag und auch noch am Morgen nur geregnet hatte
konnten wir komplett trockenen Fußes und häufig auch unter der teils brennenden
Sonne durch das schöne Sauerland wandern.
Am nächsten Tag regnete es wieder...




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