Am Wochenende 29./30.07.2006 zogen wir mit neun
gespannten Blutblasen per PKW in den Teutoburger Wald. Erwartet hatten wir ein
Wochenende voller Natur, Steine & Helden - und unsere Erwartungen wurden
mehr als erfüllt!
| Die Externsteine |
In knapp zweistündiger Autofahrt aus Essen erreichten
wir unseren Campingplatz Eggewald (GPS: N 51° 48.168 / E 8°
56.433) im kleinen Örtchen Kempen. Den
Platz können wir aus besten Blutblasen-Herzen empfehlen. Nett, freundlich,
sauber und wirklich günstig! Nachdem wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten,
wanderten wir mit Tour-Scout Jana in Richtung Externsteine.
| Kurz hinter unserem Campingplatz |
Gut ausgeschildert erreichten wir nach etwa 20 Minuten
den auf 375 m Höhe gelegenen Eggeweg, der uns durch schönsten Wald direkt
Richtung Norden führte. Den ersten Zwischenstop legten wir auf dem Gipfel des
Velmerstot (441 m) ein und genossen den Ausblick. Weiter ging es über den
H- und den E1-Wanderweg zur Lokal Silbermühle. Auf dem Weg sammelten und
aßen wir Unmengen leckerer Blaubeeren, die zu beiden Seiten des Weges
wuchsen.
| Der H-Wanderweg |
Der Hermannsweg führte uns nun von der Silbermühle
entlang des Knieberges zu unserem ersten Tagesziel: Den Externsteinen
(GPS: N 51° 52.050 / E
8° 51.033') .
![]() |
| Die Externsteine |
1,50 € kostet der Eintritt auf diese skurrilen Felsen,
die sich plötzlich vor uns aus dem Wald hoben und dann auch ziemlich schnell
bestiegen wurden - toll! Nach Picknick und leckrem Weizen zogen wir entlang den
jeweils parallel und auf der anderen Bergseite gelegenen Wanderwegen zurück nach
Kempen.
Bei sehr sommerlichen Temperaturen hatten uns die lt.
GPS 17,3 km ganz schön geschafft. Tipp: Dass Kneipp-Tretbecken auf dem
Campingplatz wirkt da Wunder! Abends saßen wir bei feiner Gitarrenmusik von Tobi
im Grillhäuschen zusammen und futterten Fleisch mit ungarischen Speck vom
Holzkohlefeuer. Freddy kam uns abends besuchen und wir gönnten uns den ein oder
anderen Wanderschnaps auf den anstrengenden aber schönen Tag...
Am Sonntag morgen machte uns nach Frühstück und
Zeltabbau das sehr schwüle Wetter die eigentlich angedachte ausgedehnte
Tagestour zunichte. Mit dem Auto legten wir ein gutes Stück zum Hermannsdenkmal
zurück. Wir parkten an der Greifvogelwarte in Harnberg (GPS: N° 51 53.501 / E 8°
52.232), die mit Sicherheit eine weitere
Tour wert ist. Etwa 1,5 Stunden benötigten wir um über den E1 die 350 Höhenmeter
auf den Grotenburg zu überwinden. Oben wurden wir belohnt: Wir waren beim Hermann!
Der Fuß des Denkmals kann bestiegen werden (kostet 1
€) und ermöglicht einen fantastischen Panoramarundblick über den Teutoburger
Wald! Ebenfalls sehr zu empfehlen ist die kleine, unscheinbare Holzhütte am Fuße
des Denkmales mit geschichtlichen Infos rund Hermann und seinen Erbauer. Leider
konnte man nur den gleichen Wanderweg wieder zum runterwandern nutzen. Trotz
allem:
Der Teutoburger Wald hat uns begeistert - wir werden
wieder kommen!


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen