- Historische Tour auf Burg Altena
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| Unsere Burg (DJH Altena) |
Vom 22.02. bis zum 24.02.2008 zog es uns
erneut ins Sauerland in die älteste Jugendherberge der Welt - die Burg Altena!
| Die älteste DJH |
Freitags Abend trafen wir uns im netten
griechischen Restaurant am Fuß des Burgberges. Trotz teilweise etwas mäßigem
Essen war die Stimmung bestens und nach dem ein oder anderen Bierchen bezogen
wir unsere Zimmer auf der Burg Altena. Geschlafen wurde in einem
14-Personen-Schlafsaal mit noch zwei weiteren angeschlossenen kleineren Zimmern.
Bei einer Bettenlänge von gefühlten 1,70 m kam besonders für größere Wanderer
richtiges Knecht-feeling auf.
| Die Bettenburg |
Die Zeit bis zum Einschlafen verbrachten
wir im gemütlichen Gemeinschaftsraum mit jetzt schon drei Gitarren und einigen
"Ding"-ern.
| Gitarre am Abend |
Samstag morgen wurde in den gleichen
Räumlichen gefrühstückt. Wir packten unsere mitgebuchten Lunchpakete (ein Hoch
auf die Capri-Sonne!) und begaben uns auf Tour. Leider ist bis heute unsere Wanderkarte
verschollen, so dass die Wegbeschreibung nur aus meiner Erinnerung folgt. Freue
mich über Verbesserungsvorschläge!
Wir folgten der ersten Hälfte der Tour dem Altena-Rundwanderweg. Dieser Wanderweg wurde uns durch den Altena Tourismusverband empfohlen, der uns übrigens bei der Organisation der Tour freundlich zur Seite stand. Der Wanderweg beginnt am "Langen Kamp" (Busparkplatz mitten in Altena), den man über den Burgweg direkt von der Burg aus erreicht. Von dort aus wanderten wir den Rundwanderweg (Markierung "AL") in Richtung Süden entlang der Lenne über den Großendrescheid.
Wir folgten der ersten Hälfte der Tour dem Altena-Rundwanderweg. Dieser Wanderweg wurde uns durch den Altena Tourismusverband empfohlen, der uns übrigens bei der Organisation der Tour freundlich zur Seite stand. Der Wanderweg beginnt am "Langen Kamp" (Busparkplatz mitten in Altena), den man über den Burgweg direkt von der Burg aus erreicht. Von dort aus wanderten wir den Rundwanderweg (Markierung "AL") in Richtung Süden entlang der Lenne über den Großendrescheid.
| Der Wanderweg "AL" |
Bei leicht diesigem Wetter war uns die
angepriesene Aussicht leider nur teilweise vergönnt. Daher zogen wir ohne
weitere Zwischenrast weiter zur Fuelbecker Talsperre unserer Mittagspause
entgegen.
| Die Fuelbecker Talsperre |
Auch wenn die Strecke auf der Karte recht
überschaubar aussieht, so sollte man sich nicht täuschen lassen - die
Höhenlinien haben es in sich und sollen schon die ein oder andere Mama zum
Umkehren bewegt haben... Der gesamte Altena Rundwanderweg misst 39,5 km mit
gnadenlosen 1375 Höhenmetern. Eine kurze Beschreibung des kompletten Weges
findet ihr hier. Wir entschlossen uns nach unserer Mittagsrast und
einigen Metern Mettwurst eine "Abkürzung" quer durch die Berge zu nehmen. D.h.
mehr Höhenmeter bei jedoch kürzerer Strecke.
Entlang der Fuehlbecker Talsperre wanderten wir
Richtung Osten entlang des Rosmarter Weges durch das Örtchen Rosiepen und
kreuzten die Lenne. Von nun an verließen wir den Altena Rundwanderweg und
kraxelten bergauf Richtung Nord-Ost (u.a. X2-Wanderweg). Jetzt folgte das
eindeutig anstrengendste Stück. Mehr als 50 gnadenlose Minuten ging es über
einen schlammigen Pfad stets bergauf - harter Blutblasen-Alltag!
| Matschwandern |
Auf dem Kam angekommen zeigte sich und das volle Bild
des Kyrill-Sturmes vom Januar 2007. Die Wucht die der Sturm gehabt
haben muss war trotz der schon getätigten Aufräumarbeiten immer noch wirklich
beeindruckend (siehe Foto).
| Kyrill war hier... |
Schon nach etwa 10 Minuten Fußmarsch auf dem Berg
führte uns der Weg dann auch gleich wieder auf der anderen Seite wieder zurück
ins Tal (prima - auf zum nächsten Anstieg!).
| Der Ahornweg |
Entlang des Ahornweges gelangten wir so Hügel für Hügel
näher an die Burg Altena. Nach 28 km Wanderung und mindestens 800 Höhenmetern
erreicht wir die Burg doch ziemlich erschöpft aber pünktlich zum Abendessen.
Nach feiner Dusche (die Duschen haben einen eigenen Eingang außen am Gebäude :)
) ließen wir uns lecker Reiß mit Pute - oder auch sehr beliebt - Markus´
vegetarisches Essen schmecken.
Der Abend klang mit einer Bettweinprobe und der anderen
Hälfte des "Dings" aus.
| Die Burg II |
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück folgte noch ein
kleines Highlight: Die Burgführung "Vom Knappen zum Ritter" nur für uns! Von
Tischmanieren auf der Burg über das Armbrustschießen bis zu der Frage woher
eigentlich der Spruch "jemandem einen Korb geben" stammt wurden wir zwei Stunden
lang sehr kurzweilig durch die Burg geführt.
| Zum Ritter geschlagen! |
Anschließend folgte der Ritterschlag in der Burgkapelle
wodurch die Blutblasen nun zu Rittern der Burg Altena gekürt wurden. Die nächste
Eroberung wartet schon...
| Blutblasen auf der Burg |

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