Sanfte Hänge, ausgebaute Wege und zwischendurch genug Zeit den ein oder anderen Riesling zu testen...
Weit gefehlt: Blutblase Sven erklimmt gerade in drei Wochen die mehr als 350 km Rheinsteig für uns und "erklimmen" ist da nicht übertrieben.
Ich habe ihn drei Tage auf dem Teilstück Rengsdrof - Vallendar - Koblenz begleitet und es war hart! Ich muss unumwunden zugeben, daß der Tripp die physische Grenze schon mehr als ausgekostet hat. Selbst altbewährtes und erprobtes Blutblasenmaterial hat sich an den steinigen, steilen Hängen aufgerieben (siehe Foto).
Der Steig heißt tatsächlich nicht ohne Grund so. Allein auf der ersten Etappe von Rengsdorf nach Vallendar durften wir viermal ziemlich steile Hänge erklimmmen nur um nach sehr kurzer Verschnaufpause gleich wieder abzusteigen. Das zusammen mit den an sich schon sportlichen 40 km Tour gaben uns nahezu den Rest. Dabei führt der Steig an gefühlt jedem der 44 altrömischen Wehrtürme vorbei, die traditionell HOCH liegen (warum auch immer man zwischenzeitlich immer wieder zum Rhein runter muss...)
Aber der Steig belohnt auch: Wirklich fantastische Ausblicke und sehr, sehr viel Natur und das gerade einmal zwei Bahnstunden südlich von uns! Bei entsprechendem Training und mentaler Vorbereitung sehr zu empfehlen.
Hier ein Eindruck des Panoramas aus unserem Biergarten bei 30 km Strecke mit Blick auf Vallendar:
Hier ein Eindruck des Panoramas aus unserem Biergarten bei 30 km Strecke mit Blick auf Vallendar:
Mit hat ds Wandern trotz allem sehr viel Spaß gemacht und wir wünschen Sven noch eine feine Tour!




Eigentlich müsste Sven jetzt auch schon in Wiesbaden angelangr sein - jedenfalls wenn er keine "Sohlen-Panne" hat ;).
AntwortenLöschenUPDATE: Sven ist durch - flotte 384 km hatte er zum Schluss auf dem GPS-Tacho.
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