Mittwoch, 14. Dezember 2011

Equipment-Tests - Die "Food Tube"



 
Man kann nicht alles mit Worten ausdrücken
Alles rund um die Survival-Tube - 
von Björn W.

"Mist! Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt werden die Nachteile von Nutella aus der praktischen Ausquetschtube doch deutlich.: Schon mal versucht einen Stein auszupressen? Na ja, wenigstens stört die Undichtigkeit des rückwärtigen Verschlusses nicht mehr..."

 
Klingt bisher nicht nach unentbehrlicher Outdoor –Ausrüstung, oder? Fairer Weise muss gesagt werden, dass es nicht auf jeder Wanderung zu Frostbeulen kommt (notfalls wärmt man den Tubeninhalt im Schlafsack auf, natürlich mit Tube. Oder man nimmt Marmelade, ich glaub´ so kalt kann´s nicht werden, dass die massiv wird.). Es darf außerdem nicht unerwähnt bleiben, dass der Defekt an der Tube aufgrund mangelnder Erfahrung mit dem Produkt zustande kam.
Outdoor Küche

Die Tube besteht aus einem länglichen stabilen, dennoch flexiblem Kunststoffschlauch, welcher an der Entleerungsöffnung einen Schraubverschluss mit Dichtungsplättchen besitzt (Æ 1,5cm) und gegenseitig eine ausladende Ladestation (Æ 4,5 cm). Ist das gewünschte Lebensmittel (von Honig bis Ketchup stehen alle Möglichkeiten offen; auch gemischt; von Leberwurst würde ich abraten.) knickt man das Ende etwa einen halben Zentimeter ein und schiebt eine Plastikklemme drüber. Fertig.
Der Vorteil liegt auf der Hand:
- Bei beständigem Konsum des Inhalts wird die Tube nicht nur leichter sondern auch kleiner, was man von einem Glas nicht behaupten kann.

Die "Food Tube"

Zwei Nachteile sind bisher aufgefallen (abgesehen davon, dass man die Klemme zerstören kann, wenn brutale Gewalt beim verschließen angewandt wird):
1.) Das Befüllen artet teilweise in eine ziemliche Sauerei aus.
2.) Das Dichtungsplättchen neigt herauszufallen und ohne es ist die Tube, na was wohl, nicht dicht. Riesensauerei (wiederum) kann ich euch sagen.
Im Feldversuch
Unterm Strich: Unentbehrlich, falls Platz ist!

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