Mittwoch, 14. Dezember 2011

Equipment Tests - Die Outdoorsäge

Die Outdoorsäge
Unverzichtbares Equipment oder Phallussymbol des Treckers?
 von Heiko L.




Schon aus dem Untertitel lässt sich erkennen, dass eine Outdoorsäge auf Tour eigentlich nur Vorteile hat! 

Einerseits hat man in unter 7 Sekunden einen 5 cm Stamm durchgesägt und ist damit quasi immer mit „frischen“ Wanderstöcken versorgt. Oder man bastelt sich eben mal einem Sonnenschutz, ein 4-Personen Floß - selbst ein Palisadenzaun wäre an einem Nachmittag mit fünf ordentlichen Sägen und entsprechend motivierten Treckern durch aus denkbar... (hmmm, die „Eifelmauer“?). Andererseits ist das einzige vernünftige Argument (der an sich ja schon äußerst seltenen) Sägenfeinde: „ Ist doch nur ein Phallussymbol!“ Einfache Treckerantwort: „Ja und :) ?“
DIE Säge

Im Einsatz

Meine Säge ist nicht ausklappbar sondern ein starres und damit extrem stabiles Modell. Ich nehme die Säge selbstverständlich wann immer möglich mit auf Tour. Es handelt sich um das Produkt eines leider namenlosen Herstellers, gleicht aber vom qualitativ sehr hochwertigen Sägeblatt her beispielsweise der Fiskars Premium Handsäge. An den äußerst robusten, ergonomischen Handgriff schließt sich ein leistungsfähiges Sägeblatt mit ausgeprägter 7mm tiefer Zahnung an. Das ganze ist sicher in einer stabilen Kunststoffscheide mit optionalem Gürtelclip untergebracht. Eine zusätzliche Sicherungsöse im Handgriff rundet die Säge ab.

TIPP: Da die Säge bei der Gürtelbefestigung beim Wandern ständig gegen den Oberschenkel – also eigentlich gegen das Knie! – stößt, empfehle ich die bequemere, seitliche Befestigung am Rucksack.

Die Pessimisten unter den Treckern bemängeln natürlich die mit brachialen 49 cm Gesamtlänge nicht gerade Ultraleicht-Ausführung meines Models. Andererseits flößt die martialische Säge - seitlich am Rucksack angebracht - sowohl dem Grizzly als auch einfach dem schnöden Normalo-Wanderer durchaus Respekt auf engen Wanderwegen ein und ganz ehrlich – ist das nicht schon Kaufgrund genug?




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