Montag, 12. Dezember 2011

8. BlutblaseTour - Teutoburger Wald


Am Wochenende 29./30.07.2006 zogen wir mit neun gespannten Blutblasen per PKW in den Teutoburger Wald. Erwartet hatten wir ein Wochenende voller Natur, Steine & Helden - und unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt!
Die Externsteine



In knapp zweistündiger Autofahrt aus Essen erreichten wir unseren Campingplatz Eggewald (GPS: N 51° 48.168 / E 8° 56.433) im kleinen Örtchen Kempen. Den Platz können wir aus besten Blutblasen-Herzen empfehlen. Nett, freundlich, sauber und wirklich günstig! Nachdem wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten, wanderten wir mit Tour-Scout Jana in Richtung Externsteine.



Kurz hinter unserem Campingplatz


Gut ausgeschildert erreichten wir nach etwa 20 Minuten den auf 375 m Höhe gelegenen Eggeweg, der uns durch schönsten Wald direkt Richtung Norden führte. Den ersten Zwischenstop legten wir auf dem Gipfel des Velmerstot (441 m) ein und genossen den Ausblick. Weiter ging es über den H- und den E1-Wanderweg zur Lokal Silbermühle. Auf dem Weg sammelten und aßen wir Unmengen leckerer Blaubeeren, die zu beiden Seiten des Weges wuchsen.



Der H-Wanderweg



Der Hermannsweg führte uns nun von der Silbermühle entlang des Knieberges zu unserem ersten Tagesziel: Den Externsteinen (GPS: N 51° 52.050 / E 8° 51.033').



Die Externsteine



1,50 € kostet der Eintritt auf diese skurrilen Felsen, die sich plötzlich vor uns aus dem Wald hoben und dann auch ziemlich schnell bestiegen wurden - toll! Nach Picknick und leckrem Weizen zogen wir entlang den jeweils parallel und auf der anderen Bergseite gelegenen Wanderwegen zurück nach Kempen.

Externsteine von unten


Bei sehr sommerlichen Temperaturen hatten uns die lt. GPS 17,3 km ganz schön geschafft. Tipp: Dass Kneipp-Tretbecken auf dem Campingplatz wirkt da Wunder! Abends saßen wir bei feiner Gitarrenmusik von Tobi im Grillhäuschen zusammen und futterten Fleisch mit ungarischen Speck vom Holzkohlefeuer. Freddy kam uns abends besuchen und wir gönnten uns den ein oder anderen Wanderschnaps auf den anstrengenden aber schönen Tag...



Kai am Lagerfeuer

Am Sonntag morgen machte uns nach Frühstück und Zeltabbau das sehr schwüle Wetter die eigentlich angedachte ausgedehnte Tagestour zunichte. Mit dem Auto legten wir ein gutes Stück zum Hermannsdenkmal zurück. Wir parkten an der Greifvogelwarte in Harnberg (GPS: N° 51 53.501 / E 8° 52.232), die mit Sicherheit eine weitere Tour wert ist. Etwa 1,5 Stunden benötigten wir um über den E1 die 350 Höhenmeter auf den Grotenburg zu überwinden. Oben wurden wir belohnt: Wir waren beim Hermann!

Der Hermann


Der Fuß des Denkmals kann bestiegen werden (kostet 1 €) und ermöglicht einen fantastischen Panoramarundblick über den Teutoburger Wald! Ebenfalls sehr zu empfehlen ist die kleine, unscheinbare Holzhütte am Fuße des Denkmales mit geschichtlichen Infos rund Hermann und seinen Erbauer. Leider konnte man nur den gleichen Wanderweg wieder zum runterwandern nutzen. Trotz allem:



Der Teutoburger Wald hat uns begeistert - wir werden wieder kommen!



Blutblasen auf den Externsteinen

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