Montag, 12. Dezember 2011

7. BlutblaseTour - Sauerland II

Text &Fotos von Markus H.

Die geplante Tour war eine Tagestour von Bahnhof zu Bahnhof. Los ging es in Meschede wo ich und Maria die anderen Mitwandernden in Empfang nahmen. Nach kurzem Provianteinkauf musste der erste und eigentlich auch einzige Anstieg der Tour bewältigt werden. Wir wanderten aus dem Ort heraus, immer aufwärts zur Höhe des Stimm-Stamms.
 
Der Stimm-Stamm


Der Weg war nach kurzem heftigerem Anstieg dann gut ausgebaut und verlief in leichten Serpentinen, was den Anstieg erträglich machte. Kurz vor der Höhe änderte sich der Weg und es verlief steiler durch dichten Wald. Dank der hohen Luftfeuchtigkeit und des warmen Wetters kamen wir alle gut ins Schwitzen und beschlossen an einer Schutzhütte auf der Höhe des Stimm-Stamms eine Verschnauf- und Essenspause einzulegen.

Vorbei an dem Fernsehturm erreichten wir den Plackweg, den Höhenweg des Stimm-Stamms der zu unserem Leidwesen auf längerer Strecke asphaltiert war, die ganze Zeit aber landschaftlich reizvoll durch den Wald führte. Lediglich ab und zu wurde er von der ein oder anderen Lichtung unterbrochen. Nach der guten Hälfte unserer Tagestourstrecke von 22km kreuzten wir eine Landstraße die von Freienohl nach Hirschberg verläuft.
Blutblasen on Tour
 
An dieser existiert ein großer Wanderparkplatz mit Bänken und Tischen. Nach kurzer Rast tauchte meine Mutter mit gekühlten Getränken (Wasser, Cola, Bier, Radler) und etwas mediterranem Fingerfood, sowie Kuchen zum Nachtisch auf. So gestärkt aber auch träge geworden wanderten wir weiter durch den kleinen Ort Lattenberg.

Da wir alle noch recht frisch waren beschlossen wir einen kurzen Abstecher zu der Jungfernbuche zu wagen, die in meiner und Tobis Karte jeweils als Naturdenkmal eingezeichnet war. Sie erwies sich als abgestorbene fast 300 Jahre alte Buche. An sich nicht so spektakulär. Der kleine Weg dorthin verlief allerdings reizvoll durch den dichten Wald und der Rückweg auf der letzten Strecke Plackweg war ebenfalls wunderschön.
 
Im Gegensatz zum vorderen Abschnitt ist dieser Teil des Höhenwegs nämlich weder geschottert noch geteert, sondern verläuft durch die Bäume hindurch auf teilweise begrüntem Grasboden und teilweise echtem Waldboden.
 
Unser Weg

Nach kurzer Unsicherheit ob des richtigen Wegs fanden wir doch kurz darauf den steilen und steinigen Abstieg nach Oeventrop. Im Ort angekommen wurde als erstes die örtliche Eisdiele gestürmt und passend kamen wir am Bahnhof an um die Essener in ihren Zug Richtung Hagen zu setzen.
 
Die Tour war wirklich schön, das Wetter war erstaunlich gut, nachdem es den vorherigen Tag und auch noch am Morgen nur geregnet hatte konnten wir komplett trockenen Fußes und häufig auch unter der teils brennenden Sonne durch das schöne Sauerland wandern.
Am nächsten Tag regnete es wieder...

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