Montag, 12. Dezember 2011

4. BlutblaseTour - Elfringhauser Schweiz

Bei unserer vierten Wanderung vom 19. - 20.11.2005 zog es uns in die Elfringhauser Schweiz!

Blutblasen in der Elfringhauser Schweiz

Die unten beschriebenen Wanderwege betrugen insgesamt Samstag ca. 15 km und Sonntag 16,5 km. Unsere Unterkunft fanden wir über die Website der Stadt Hattingen, wobei man bei den dort angegebenen Preisen vorsichtig sein muss. Die günstigste Unterkunft - das Jungendgästehaus - machte uns bei Nachfrage das "Angebot" 30 Euro/Person im 6er Zimmer mit WC auf dem Flur. Da wären sogar einige Hotels günstiger gewesen - Schade! Für uns war es im nachhinein jedoch ein Glücksfall, da wir so eine traumhafte Unterkunft auf dem Bauerhof entdeckten (s. unten). Samstag morgens nahmen wir die Bahn vom Essen Hbf nach Hattingen um 8:06. Schon 20 Minuten später waren wir dann im schönen Hattingen und fuhren per Bus nach Niedersprockhövel (für Studenten: ist alles noch VRR-Bereich).


Nach einem ersten Jägermeister zum Aufwärmen ging es mit unserem ganzen Gepäck + Gitarre entlang des Agenda-Pfades Richtung Pöting. Der Agenda-Pfad läuft als "kulturhistorische-geologischer Wanderpfad" entlang einer ehemaligen Bahnstrecke von Hattingen bis nach Haßlinghausen. Für unser kurzes Wegstück von 5 km war der Weg sehr schön - komplett lässt er sich wohl besser per Fahrrad erkunden (so eine gerade Bahnstrecke kann auf Dauer zu Fuß auch ganz schön frustrieren).
Unsere Unterkunft in Sprockhövel


Der Wegpunkt Nr. 14 war auch gleichzeitig unser Unterkunft, der Hof "Unterste Pötting" (auch: Kuxen-Wilm). Das Wohnhaus ist wunderschön restauriert und mit schönen alten Bauermöbel sehr stilvoll eingerichtet. Die Familie betreute uns außerdem fantastisch, so dass wir den Bauernhof uneingeschränkt weiterempfehlen können (Kontakt: Familie Hassel • Kreftingstr. 1 • 45549 Sprockhövel • Tel.: 02324 71396).

Nachdem wir unser Gepäck abgelegt hatten starteten wir gegen 13:00 auf unsere erste Entdeckungstour (ca. 11,5, km). Ausgehend von Pöting führte uns der Weg zuerst ein kurzes Stück nach Süden entlang dem X 17. Dann folgten wir dem HH-Wanderweg Richtung Westen und erreichten über den Verbindungsweg der Bauernschaft Glückauf den Rundwanderweg OS.


Querfeldein

Diesen Wanderweg liefen wir mit einigen Verlängerungen (u.a. auf den Winterberg) komplett ab. In Obersprockhövel nahmen wir nachmittags den Berger Weg und erreichten über den nördlichen Teil des X 17 gegen 18:00 unseren Hof. Abends verbrachten wir einen wunderbaren Abend im alten Bauernwohnzimmer. Wir kochten uns Nudeln und Glühwein und nach Gitarrenmusik und einigen äußerst fiesen Horrorgeschichten fielen wir um Mitternacht zufrieden ins Bett.

Nach dem Frühstück auf unserem Hof


Nach einen reichhaltigen Frühstück mit Milch der hauseigenen Kühe bot uns Herr Hassel eine Führung durch seine Ställe an. Selbst landerfahrenen Halb-Städtler konnten da noch einiges lernen. Der Höherpunkt des Tages war aber eindeutig die dann folgende Kuhgeburt bei der die Kinder, die Hofhunde und wir quasi an vorderster Front dabei waren! Danach folgten wir wieder dem Agenda-Pfad bis Niedersprockhövel, folgten nun jedoch der ehemaligen Bahnlinie weiter Richtung Hattingen.

Die Elfringhauser Schweiz

Etwa auf Höhe der Feuerwehr (Alte Poststraße) schlugen wir uns querfeldein Richtung Norden. Nach einer abenteuerlichen Überquerung des Sprockhöveler Baches ging es bergauf nach Holthausen bis wir auf den X 17 stießen. Dieser brachte uns durch landschaftlich sehr schöne Gebiete bis nach Hattingen. Unser Wochenende in der Elfringhauser Schweiz ging zuende.

Man muss also selbst aus dem schnöden Ruhrpott gar nicht so weit fahren, um eine schöne Wandergegend zu finden!


Zurück in Hattingen

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