Montag, 12. Dezember 2011

14. BlutblaseTour - Bruchhauser Steine


Vom 10.-12.10.2008 zog es die Blutblasen ins nahe Sauerland zu den Bruchhauser Steinen.
Die Bruchhauser Steine

Freitag abends trafen wir uns im "Base Camp" dieser Tour - der Jugendherberge Brilon. Nach leckerem Abendessen im Café-Waldhotel Klaholz direkt am Fuße der DJH (bestellt die Schnitzel!) ging es mit Wein, Weib und Gesang auf unsere 6er-Zimmer. Zum ersten mal mit dabei - die neuen Blutblasen Bianca & Tom.
Tom & Bianca
Die Betten waren im Vergleich zu anderen Herbergen schon etwas kurz - spätestens nach dem dritten Glas Wein aber durchaus schlafbar. Nach dem Frühstück zogen wir bei strahlendem Sonnenschein mit 13 Blutblasen entlang des Rothaarsteigs in Richtung Tagesziel, den Bruchhauser Steinen! Tipp: Lasst Euch beim Nachwandern den richtigen Einstieg in den Rothaarsteig vom übrigens sehr freundlichen Jugendherbergswirt erklären. Auf der akuellen Wanderkarte (Wanderkarte Rothaarsteig - Blatt Nord, bestellbar über den Tourismusverband) ist die DJH nicht ganz korrekt eingezeichnet.
Bestes Herbstwetter
Wir wanderten bei bestem Herbstwetter entlang dem X2/Rothaarsteig bis zum Schusterknapp und bogen dann östlich in Richtung Brilon-Wald ab. Der ursprüngliche Plan von hier aus per Bahn nach Willingen zu fahren und dann von dort zurück zu wandern, scheiterte leider an unserer knapp 20-minütigen Verspätung (Aber sonst kommt doch immer die Bahn zu spät!). Zum Glück hatten wir jedoch noch als Joker unseren Lokalscout Sven dabei, der uns Zielsicher über den X6 - nun wiederum Richtung Süd-West -den Bruchhauser Steinen entgegen führte.
Das Ziel in Sicht
Die vier riesigen Steine Bornstein, Feldstein, Goldstein und Ravenstein auf 727 m hohen Istenberg selbst sind nicht zu verfehlen und absolut sehenswert!
Wir erkletterten selbstverständlich auch den höchstgelegenen und ersteigbaren Feldstein (756 m).


Nach einer netten Pause mit Kuchensnack auf dem Gipfel des Feldsteins machten wir uns entlang des X2 wieder auf Richtung Norden. Svens Idee an der Abzweigung "Feuereiche" doch noch den Ginsterkopf (661m) zu erobern ist absolut zu empfehlen. Nach steilem Aufstieg bietet sich ein fantastisches Panorama und der geneigte Wanderer freut sich über einen wunderschönen, unberührten Weg entlang des Gipfelkammes.
Der Gipfelkamm

Wir zogen nach kurzer Rast in der Herbstsonne weiter nach Norden unserem nächsten Ziel entgegen - den knusprigen Hähnchen in Petersborn! Im Gasthof Hornig in Petersborn-Gudenhagen hatten wir 13 knusprige, halbe Hähnchen reserviert - ebenfalls ein feiner (und leckerer!) Tipp vom Sven :).
Hänchen!
Mit vollem Bauch erwanderten wir anschliessend im Mondschein entlang des X2 (mit diesem Wegzeichen kommt man bei dieser Tour schon recht weit ;) ) das letzte Wegstück bis zu unserer DJH in Brilon. Im Wald geschahen dabei so einige seltsame Dinge und es ist nicht klar ob wirklich alle Wanderer je das Ziel erreichten... HIRSCHBLUTentstand - die Horror-Fortsetzungsstory aus den Briloner Wäldern...
Sonnenuntergang
Am Abend setzten wir uns erneut mit Tobis & Biancas Gitarren und dem ein oder anderen Kaltgetränk zusammen, fielen dann aber doch recht schnell in unsere kurzen aber so schööönen Bettchen.
Ein langer Tag
Der Sternrodler
Nach dem Frühstück am Sonntag morgen machte sich die Hälfte der Wandergruppe noch auf zur Sommerrodelbahn "Sternrodler". Lohnt sich auf jeden Fall :).



Auf den Externsteinen






Und nun viel Spass beim nachwandern!

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