Montag, 12. Dezember 2011

10. BlutblaseTour - Der Wittener Osten

Am 30. Dezember starteten wir die letzte kleine Tour in 2006 im Wittener Osten. Über den Wittener Verkehrsverein wurden wir vorher schnell und unkompliziert mit Wanderkarten ausgestattet. 


Am Stadtpark
Am kommenden Samstag führte Scout Olli uns bei strahlendem Sonnenschein ab 9:30 Uhr vom Witten Hauptbahnhof durch den Wittener Osten... so jedenfalls der Plan.
Nachdem durch einen "Personenschaden" die Bahn so gar nicht mehr wollte, musste ein Teil der Gruppe über Dortmund fahren, andere versuchten es mit Autos. Die ersten versprengten Blutblasen in Witten nutzten die aufgezwungene Pause für eine vorgeschobene Rast im Kaffeehaus Witten. Statt strahlend blauen Himmel kam nun leider auch noch fieser Regen bei dunkelgrauem Himmel hinzu.
Aaaaaber: Es gibt ja nur falsche Kleidung und so einfach sind echte Blutblasen nicht zu schlagen!
Hohenstein

Unsere Tour begann nun gegen 11:00 Uhr am Wittener Hbf (GPS: N 51° 26.128 / E 007°19.807) und führte uns über den X20 quer durch den Stadtpark. Über dieses Stück entkommt man sehr schön schnell der "Stadt". Nördlich des Hammerteiches ging es dann weiter durch das Naherholungsgebiet Hohenstein.

Durch die sehr schöne Natur machte uns das Wandern trotz feuchtem Wetter Freude. Nach etwa 20 Minuten führt der Weg entlang großer Wildschwein - Gehege. Beim Anblick der ersten Baby-Wildschweine mit dem Bist-Du-meine-Mama-?-Blick konnten man die Geschichten von grausamen Wildscheinüberfällen auf arglose Wanderer kaum glauben...

Entlang des Werlenbergweges (Strasse) wanderten wir etwa 10 Minuten immer dem Dreieck- (für Outdoorfreaks auch Pyramiden-) Symbol folgend bis zur erneuten Einmündung in den Wald. Von nun an ging es über sehr schöne naturbelassene Wege quer durch das Gebiet des Wartenberges. Nach einer kleinen Rast in einer Wanderer-Hütte ging es gut gestärkt weiter durch den Wald nach Appelsiepen. Hat man den Ort durchquert biegt man ab dem Kremelberg scharf nach nach Norden ab - wieder Richtung Witten. Der Rückweg führt durch den Buchenholz und Borbach wieder auf den X20.
Ausblick im Regen

Wieder im Hohenstein angekommen gönnten wir uns nun als kleines Highlight den Ausblick vom Berger-Denkmal über das Ruhrtal und zogen schön durchnässt aber zufrieden gen Heimat.
Kleiner Tipp: Auf der Wanderkarte Tour Tipp Kemnader See ist nur der halbe Wanderweg abgebildet und wir mussten das letzte Pfad-Stück über eine Kopie ergänzen. Oder einfach dem Pyramiden-Symbolen folgen und ihr kommt ebenfalls bestens ans Ziel. Die angegebene Kilometerangabe von 18 km allein für den Pyramidenweg können wir mit unserem GPS nicht bestätigen - wir sind gerade einmal auf 15 km insgesamt (ab Witten Hbf) gekommen. Bei eurer Tourplanung (dann vermutlich bei besserem Wetter ;) ) könnt ihr also ruhig noch eine weitere Wanderschleife mit einplanen.

Markus resümierte in seiner unnachahmlich charismatischen Art : Wetter hätte besser sein können, die Streckenführung war unter unserem einheimischen Scout sicher und gelungen, Strecke war etwas knapp, Stimmung wie immer gut! Insgesamt gelungen! Dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen außer: Viel Spaß in Witten!

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